Häufige Fragen
Wie weiß ich, ob für mein Kind eine Beratung sinnvoll ist?
Für Eltern ist es nicht immer einfach, entwicklungsbedingte „Phasen“ und behandlungsbedürftige Probleme zu unterscheiden. In keiner Lebensphase verändert sich der Mensch so stark wie in Kindheit und Jugend – auch seelisch. Sorgen und Durchhänger, Hindernisse und Krisen gehören zu dieser Entwicklung dazu. Die meisten Probleme können Kinder und Jugendliche allein bzw. mit Hilfe ihres Umfelds bewältigen. Es gibt aber auch Situationen, die quälen und überfordern und auf Dauer unglücklich oder sogar krank machen. Ich nehme Ihre Sorgen ernst und wir klären in einem Beratungsgespräch, ob und wie ich Ihr Kind unterstützen kann.
Was ist, wenn mein Kind die Beratung nicht möchte?
Kinder und Jugendliche sind oft skeptisch, ob sie mit (fremden) Erwachsenen über ihre Gedanken und Gefühle sprechen sollen. Aber manchmal können Geschwister, Freunde oder Eltern und Lehrer nicht mehr weiterhelfen. Als neutrale Außenstehende kann ich mit Ihrem Kind neue Wege gehen, andere Ansätze zeigen, ganz ohne Wertung. In einer ersten Sitzung klärt sich schnell, ob wir einen „Draht“ zueinander finden und ob Ihr Kind offen für den gewählten Beratungsansatz ist.
Sind Eltern in den Prozess eingebunden?
Grundsätzlich spielen die Eltern in der psychologischen Beratung und Begleitung von Kindern eine wichtige Rolle und ich binde Sie so eng wie möglich in die Beratungsverlauf ein. Als psychologische Beraterin und Coach unterliege ich aber der Schweigepflicht: Was in den Sitzungen besprochen wird oder passiert, ist vertraulich, es sei denn, das Kind oder der Jugendliche erlaubt es ausdrücklich. Bei jüngeren Kindern ist hier eine sensible Abwägung zwischen Ihrem Informationsbedürfnis und dem Vertrauensverhältnis zwischen mir und Ihrem Kind wichtig.
Wie viele Sitzungen sind nötig?
Das ist sehr individuell. Erfahrungsgemäß lassen sich aber mit beiden Beratungsformen schon in kurzer Zeit deutliche Entlastungen erreichen. Das Tempo bestimmt Ihr Kind.
Muss mein Kind für die Bild- und Gestalttherapie künstlerisch begabt sein?
Nein. Es geht nicht um Kunst, sondern um Ausdruck und innere Prozesse.
Ist die Wirksamkeit von EMDR wissenschaftlich bewiesen?
Die EMDR-Methode wurde ab 1987 von Francine Shapiro, einer amerikanischen Wissenschaftlerin und Psychotherapeutin entwickelt. Die Wirksamkeit von EDMR für psychische Traumata und posttraumatischen Belastungsstörungen ist durch wissenschaftliche Untersuchungen nachgewiesen und international von der WHO anerkannt. Inzwischen wird EMDR bei zahlreichen Angststörungen, Phobien, Süchten und psychosomatischen Schmerzzuständen angewendet, ebenso als Begleittechnik im Coaching, beispielsweise zum Stressabbau und zur Potenzialentfaltung.
Ist EMDR auch für jüngere Kinder geeignet?
Ja. EMDR wird altersgerecht modifiziert – bei älteren Kindern ab ca. 9 Jahren arbeiten wir mit Augenbewegungen, während bei jüngeren Kindern häufig taktile oder akustische Reize eingesetzt werden.
Wie schnell bekomme ich einen Termin?
Termine erfolgen nach Vereinbarung. Kontaktieren Sie mich gerne telefonisch oder per E-Mail.
Kann ich die Beratung über die Krankenkasse abrechnen?
Nein, da ich meine Dienstleistung nicht über die gesetzlichen oder privaten Krankenkassen abrechne, sind die Honorare privat zu entrichten.